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Press:

 

2010

Sternstunden 2010

Jahresbilanz der Kulturredaktion Steiermark: Das Album „It could be the Sun, Mr. President„ landet auf Platz 2 in der Rubrik „Pop“.
„Der Wiener Ernst Tiefenthaler setzt auf ein steirisches Label. Liebevoll arrangiert, Melancholie und Euphorie in tiefer Umarmung.“
Falter 51–52/10

 

Ein Kürbis für das Herz der Finsternis

Konzert der Bands Ernesty International und Morbidelli Brothers im Wiener Radiokulturhaus
Der Kürbis hat im Herbst Saison. Nicht nur im Suppentopf, auch kulturell schlägt sich der Wiesenbewohner nieder. Das steirische Label Pumpkin Records, ein Verlag für prächtige Nischenmusik, reist am Mittwoch mit zwei seiner Bands an, um im Wiener Radiokulturhaus eine Pumpkin Night zu begehen, bei der Süßes oder Saures kein Thema sind.
Die beiden heimischen Bands Ernesty International und Morbidelli Brothers stehen am Menü. Ernesty International ist ein Projekt von Ernst Tiefenthaler, der ansonsten mit den Bands Hotel Prestige oder Bell Etage umtriebig ist. Als Ernesty International produziert der Mann mit der charismatischen Stimme solo oder mit Band filigrane Folk-Szenarien, die sich vom herkömmlichen Singer-Songwritertum oft schon emanzipiert haben. Seine Stimme erinnert an den verstorbenen Vic Chesnutt, seine atmosphärereichen Stücke halten diesem Vergleich ebenfalls stand. Eine verspielte wie vielfältige Instrumentierung, elektronisches Gewimmer und eine warme Produktion prägen diese Musik.
Ungleich lauter geht es bei den Morbidelli Brothers zu. Der Fünfer treibt die Sau durch den Stall, die Garage des Landbewohners. Ihr oft mit schneidiger Geige gespielter Country-Rock erinnert an Commander Cody zu dessen hoher Zeit Mitte der 1970er, als er mit langhaarige Hippies im Herzen der Finsternis - in Texas - vor Publikum getreten ist und Country gespielt hat. Leidenschaftlich, durchgeknallt, großartig sind sie beide. Folgen Sie dem Ruf des Kürbis!
Karl Fluch, DER STANDARD, Printausgabe, 6.10.2010

 

ERNESTY INTERNATIONAL- Musikarbeiter unterwegs … zu einem Check-up mit Ernst Tiefenthaler
Ernst Tiefenthaler ist ein musikalischer Aktivposten dieser Stadt. Ernesty International heißt sein nominelles Soloprojekt mit einem sehr feinen zweiten Album.

«Ernesty International is a non-governmental, non-profit organisation whose aim is – by means of music – to fight global and individual indifference, self-delusion, manipulation, lifelessness, communication disability, misanthropy and solitude.» Das steht mit den Lyrics im Artwork von «It Could Be The Sun, Mr. President» zu lesen, das zweite Album von Ernesty International, wie das erste («Ernesty International», 2009) bei Pumpkin Records erschienen. Aufgenommen wurden beide Alben allein, in Wohnhäusern «am Land» und nicht in sterilen Studios, eines in Aschach, das neue in Riedenthal. Ernst Tiefenthaler spielt darauf viele Instrumente und singt, Eloui sang bei beiden Alben später die weibliche Stimme.
Bei Livekonzerten verstärkt sich Ernst mit weiteren MusikerInnen, die dann auftreten wie eine Organisation inklusive Namensschildern. «Chairman» Ernst macht überhaupt viel gute Musik, mit dem Debütalbum seiner «Hauptband» Bell Etage «We Carried The Sunlight Down To The Day» erregte er Anfang 2008 mediale Aufmerksamkeit, die zeitgemäße, offene Rockmusik des Zweitlings «With A Flying White Flag» stand dem Debüt in nichts nach. Nicht eingespannt in eine 40-Stunden-Woche (30 Stunden sind auch eine Zeit) entspringt Ernesty International zum einen der Neugier – was passiert wenn ein Musiker sich mit Instrumenten und Recording-Equipment in ein Haus zurückzieht? – zum anderen im Fall des aktuellen Albums (im Frühling 2009 aufgenommen) dem Umstand, dass Bell Etage ruhten. Was jetzt dazu führt, dass Ernst die Songs von «It Could Be The Sun, Mr. President» lernen muss, während er neues Material im Kopf, auf Papier und in der Gitarre hat und eigentlich wieder mit Bell Etage loslegen möchte.
Daneben fand er die Zeit für «die Quelle», ein Atelier- und Proberaumhaus im 10. Bezirk, wo eine ineinander verwobene KünstlerInnen/MusikerInnen-Gemeinde wirkte, ein Nachfolgeobjekt zu finden, nicht gänzlich unironisch in der Hauffgasse unweit der Szene Wien gelegen und, wie er mit ein wenig Wehmut erzählt, auf Musik fokussiert. Die Songs sind das (Wieder-)Lernen auf jeden Fall wert, «Red Cross», «Fidel Castro» («we are the world’s most fortunate lovers/we trick the CIA and all it’s undercover agents/cause we are a 100 times faster») oder «Alaskan Beach Boy» zeigen, dass Ernst zu den spannendsten Songwritern des Landes gehört und als sein eigener Interpret einen Weg gefunden hat, mit der englischen Sprache und der Form «Song» umzugehen, die auch «heavy stuff» wie in «Daddy’s Revolver» behandelt: «I tried to shapen my thoughts/to drill a hole in my head/and from the outside i tried it/with daddy’s revolver instead». Wo und wie kann ich Ernesty International beitreten?
Rainer Krispel, Augustin 09/2010

 

Interview with Ernst Tiefenthaler
Markus Egger, Mica

 

It could be the Sun, Mr. President

Die Sonne – oder doch der Mond? Weit vorgedrungen ist der heimische Sänger und Multiinstrumentalist Ernst Tiefenthaler in seinen Feldstudien zwischen Americana und Singer-Songwriter-Folkpop. Für einen Rastlosen hört sich der Mann, der neben den Bands Bell Etage und Hotel Prestige noch das Homerecording-Projekt Ernesty International betreibt, auf „It Could Be the Sun“ allerdings sehr entspannt an. Kleine Songperlen wie „Red Cross“, „Fidel Castro“ oder „Alaskan Beach Boy“ gehen ihm auf seinem zweiten Soloalbum scheinbar leicht von der Hand.
Sebastian Forsthuber, Falter


Ernesty International: »It Could Be The Sun, Mr. President«

Vermutlich ist Ernst Tiefenthaler aka Ernesty International einer der fleißigsten österreichischen MusikerInnen. Ist er doch nicht nur bei Hotel Prestige und Bell Etage im Einsatz, und jetzt erscheint schon wieder eine neue Scheibe von ihm – gefühlt die dritte mit seiner Beteiligung in diesem Jahr. Die Kanalisierung von Kreativität ist durchaus positiv anzumerken, so bleibt keine Tagesfreizeit für das Einwerfen von Kellerfensterscheiben oder andere Dummheiten. Ohnehin ist E. I. per Eigendefinition eine nicht-kommerzielle Nichtregierungsorganisation, die auf musikalischem Weg z. B. Einsamkeit bekämpfen will. Musikalisch hat Ernesty International sein Universum seit einigen Jahren abgesteckt: Indie-Pop-Folk, dem er mit seiner eindringlichen Stimme eine eindeutige Note gibt – das Cover ist wie bei der ersten E.-I.-CD auch ein Verweis auf Astronauten, ca. in den 1970er-Jahren. Ein wenig Elektronik ist dank Mitstreiterin eloui auch dabei und so ist »It Could Be The Sun, Mr. President« ein weiterer Beleg für die starke Singer/SongwriterInnen-Szene dieses Landes, kann einen durch den Sommer begleiten und sollte auch im Winter gehört werden – es wäre wegen der Einsamkeit.
Jürgen Plank, skug

 

CD des Monats Juli: Ernesty International: "it could be the Sun, Mr. President". pumpkin records 2010.

Der Haubentaucher ist bekanntlich ein deklarierter Fan des Herrn Ernst Tiefenthaler und das wird sich nach dieser CD auch sicher nicht ändern. Entspannt, fast schon abgeklärt, klingt Ernesty auf der zweiten Solo-CD. Tiefenthaler besingt Fidel Castro, die holde Weiblichkeit und die Knarre des Herrn Papa. Reichhaltig instrumentiert mit Xylophon, Tambourin und einem Haufen Schlagwerkzeug, Keyboard und natürlich einer Menge Gitarre, könnte "It could be the Sun" eine Platte werden, auf die sich Menschen mit Geschmack und Faible für Songwriting einigen können. Anspieltipps: "Red Cross" und "Alaskan Beach Boy".
Haubentaucher, http://haubentauchers.blogspot.com




Es ist die Sonne, Mister President!

Schon vor knapp einem Jahr, als der Multiinstrumentalist und Musicaholic Ernst Tiefenthaler im Soundpark zu Gast war, um sein Solo-Debüt als Ernstey International vorzustellen, hat er mich mit einer Aussage ziemlich überrascht: "Ich habe eigentlich schon das nächste Album fertig!". Und auch dieses Mal ist es so, dass wir zwar über das neue Album "It Could Be The Sun, Mr. President" sprechen, aber dieser umtriebige Musiker schon das nächste Werk in der Tasche hat. Der Belle Etage und Hotel Prestige Sänger scheint in einer 12 Monate zeitversetzten Parallelwelt zu leben, zumindest was sein musikalisches Schaffen angeht. Wenn Ernst Tiefenthaler mir im Studio gegenübersteht, ist er volkommen im Hier und Jetzt, zumindest so gut es ihm gelingt, denn der nachdenkliche und sehr lyrisch veranlagte Songschreiber wählt seine Worte immer mit Bedacht und die selbstkorrektiven Reflexionen rücken oft einen spontanen Gedankengang zurecht.

Genau das scheint auch das unerschöpfliche Potential von Ernesty International zu sein, dem fiktiven Mammutunternehmen, hinter dem zwar nur eine Person steht, dass sich jedoch ein großes Kredo auf die Fahnen geheftet hat:

Ernesty International is a non-governmental, non-profit organization whose aim is - by means of music - to fight global and individual indifference, self-delusion, manipulation, lifelessness, communication disability, misanthropy and solitude.

Das zweite Ernesty International Album "It Could Be The Sun, Mr. President" erschienen auf Pumpkin Records. Auch hier wird der Astronaut wieder auf ein ihm unübliches Terrain gesetzt. War's beim Debüt noch die Alm, so ist es jetzt die Sonne.
Musikalisch wird das auf dem zweiten Album mit großteils akustisch anmutenden Folkpopperlen umgesetzt, die jedoch in ihrem Aufbau und in ihrer Konzeption recht komplex sind. Jeder Song entfaltet sich erst nach und nach und scheint dem konfuzianistischem Grundsatz "Der Weg ist das Ziel" zu folgen. Manchmal muss man dafür auf einer Djembé trommeln, eine alte Groovebox entstauben oder aber einfach dem Schnurren einer Katze folgen. Darüber hinaus ist "It Could Be The Sun, Mr. President" stringenter als das Debüt und von den Geschichten, die Ernst erzählt, vielleicht noch eine Spur abstrakter und verschlungener. Hinzu kommt die stimmliche Weiterentwicklung, die ihn manchmal sogar timbre-mäßig an Johnny Cash heranzuführen scheint. Unterstützung erhält er diesmal erneut von eloui und ihrer bezaubernden Stimme.

In einer ausführlichen Listening Session mit Ernst Tiefenthaler spielen wir mit Daddy's Revolver, tanzen in Alaska mit den Beach Boys, küren eine 40 Watt Glühbirne zum König und betrachten zurückgelehnt die Welt von außen.
Andreas Gstettner, www.fm4.orf.at

 


It could be the Sun, Mr. President...

...ist nicht der neue Werbeslogan von Greenpeace, sondern der Titel des neuen Albums von Ernesty International. Der vielbeschäftigte Ernst Tiefenthaler, der sowohl bei der Folk-Combo Hotel Prestige als auch bei den Indie-Rockern von Bell Etage den Sänger gibt, hat mit seiner dritten Band Ernesty International beim steirischen Label Pumpkinrecords dieser Tage sein zweites Album herausgebracht. Am 24. Juni wird das Video zur neuen Single Red Cross in der Wiener Transporter Bar präsentiert.

2007 startete Ernst seinen musikalischen Roadtrip: In einem ausgeborgten Auto fuhr er beladen mit einem Haufen Instrumenten nach Oberösterreich: Genauer gesagt in das Haus seiner Großeltern nach Aschach. Er schaffte es schlussendlich die Heizung im kalten November in Gang zu bringen und einige Songs aufzunehmen. In der ländlichen Abgeschiedenheit und Einsamkeit wurden von Herrn Tiefenthaler viele Chorpassagen eingesungen, die seine diversen unterschiedlichen Stimmungen transportierten.

Musikalisch hat das zweites Album von Ernesty International noch mehr Tiefgang als das Debut. Der Opener des Albums Daddys Revolver handelt von einem Jugendlichen, der versucht sein Leben mit der Knarre seines Vaters zu beenden. Die Stimme von Tiefenthaler erinnert zeitweise an die des Belgiers Tom Barmann, seines Zeichens Sänger von dEUS. Die zweite Nummer und neue Single Red Cross rechnet mit einigen Organisationen ab: Im Song heißt es: „So all you Greenpeacers, Scandinavian Governments, Amnesty Internationals and United Nations, Send us your love!“

It could be the sun, Mr. President wurde in Riedenthal in Niederösterreich aufgenommen, im Haus von Ernsts Bruder Martin, der auch mit ihm gemeinsam sowohl bei Hotel Prestige als auch bei Ernesty International spielt. Die weiteren Musiker der Band hat Ernst aus seinem nächsten Umfeld zusammengewürfelt: Josip Pavic, der auch bei Bell Etage Schlagzeug spielt, sowie Reinhard Gassner vom Quellenchor und von Hotel Prestige am Bass, sowie Alexander Diesenreiter von M185, sowie die Sängerin eloui (Thalija, Brainmanagerz).

Schöne Indiesounds, denen Ernst Tiefenthaler mit seiner markanten Stimme emotional wie textlich Tiefgang verleiht. Ernesty International hat einen Faible für bekannte Persönlichkeiten: Während am Erstling noch Francis Ford Coppola besungen wurde, wird auf dem neuem Album ein Track Fidel Castro gewidmet. Aber auf die politische Gesinnung der Band sollte man dabei nicht schließen, denn wie heißt es so schön auf dem Booklet der CD: Ernesty International is a non-governmental, non profit organization!
(me), www.mika.at

 

Ernesty International: It could be the Sun, Mr. President.

Wie schon 2009 hat Ernst Tiefenthaler, Sänger der Wiener Bands "Bell Etage und "Hotel Prestige", nun neuerlich als Ernesty International einige Songs im Alleingang eingespielt. Nur Gastsängerin Eloui ist auf einigen tracks mit dabei. Es sind wieder zart gesponnene, grazil instrumentierte Stücke geworden, wobei eine gewisse lyrische Unbedarftheit diesmal nicht zu überhören ist. Ganz schlimm ist eine als Song getarnte Ergebenheitsadresse an den verdämmernden Fidel Castro.
Gerald Schmickl, Wiener Zeitung

 

 


2009

Die interessanteste Popmusik kommt dieser Tage von direkt vor der Haustür. Sie kommt von Soap&Skin, Kreisky, Aber das Leben lebt, Laokoongruppe, SOTVR - oder auch von Ernesty International. Nie gehört? Kein Wunder. Es handelt sich um das neue Soloprojekt von Ernst Tiefenthaler, dem Sänger der ebenfalls empfehlenswerten Bands Bell Etage und Hotel Prestige. Im leerstehenden Haus seiner verstorbenen Großeltern hat der aufgeweckte Multiinstrumentalist ein knappes Dutzend Songs zwischen LoFi-Spielerei und großem Epos, klischeefreiem Americana und lässigem Singer/Songwriter-Pop aufgenommen - selbstsicher, emotional und sehr gut.
Gerhard Stöger, Falter Wien

Hinter dem eigenwilligen Namen steckt Ernst Tiefenthaler, der Sänger der österreichischen Alternative-Bands Bell Etage und Hotel Prestige. Weil ihn zwei Kapellen aber offensichtlich nicht auslasten, hat er jetzt im Heimwerkerverfahren auch noch ein sehr schönes Soloalbum aufgenommen, das sich, wie sein Pseudonym, „Ernesty International“ (Pumpkin/Trost) nennt. Tiefenthaler präsentiert sich hier als aufgeweckter Multiinstrumentalist, der zwischen LoFi-Spielerei und großem Epos, klischeefreiem Americana und lässigem Singer/Songwriter-Pop entspannt zu überzeugen vermag - und auch auf einem US-Label wie Saddle Creek durchaus gut aufgehoben wäre.
Falter, Wien

Ernst Tiefenthaler ist ein Mann vieler Talente und Bands. Er spielt bei den Indie-Folkern Hotel Prestige und den rockigeren Bell Etage (deren zweite Platte in Kürze kommt). Ernesty International - grandioser Name - nennt sich nun also das Soloprojekt bzw. Soloalbum des Anpackers und heimlichen Poeten („Love, love, love. There’s too much love“), das er im Haus seiner verstorbenen Großeltern in guter alter Homerecording-Tradition aufgenommen hat. Weitgehend akustisch arrangiert erinnert der unaufgeregte aber aufregende Songwriter-Pop Tiefenthalers an die frühen, schräg-bezaubernden dEUS oder wahlweise an die Indie-Granden Yo La Tengo zu deren besten ruhigen Momenten. Und an, ähem, Springsteen. Was insgesamt doch ziemlich beeindruckend ist!
Gregor Tischberger, Kurier.at

Ernst Tiefenthaler alias Ernesty International kennt man vielleicht von Hotel Prestige oder Bell Etage. Bei vorliegendem Soloprojekt hatte er alle Hände voll zu tun, „Gitarre, Bass, Beserl-Snare, Kuhfelltrommel, Melodika, Klatschen, Mundharmonika, Tambourine, Glockenspiel, Shaker, Chor, Libro-Schere, Rotweinflasche, Ukulele und Keyboard“, das alles kam hier laut Pressetext zum Zug. Und das Ergebnis hört sich dementsprechend überschwänglich und euphorisch an, gleichzeitig lauert im Hintergrund ein tiefe Melancholie. Für die Aufnahmen hat sich Tiefenthaler ins leer stehende Haus seiner verstorbenen Großeltern zurückgezogen, und dort Songs geschrieben, die Oma und Opa mit stolz erfüllt hätten.
Tiz Schaffer, Megaphon, Graz

Ernst Tiefenthaler, sonst zum Beispiel noch Sänger der feinen heimischen Bell Etage, macht sich hier als Ernesty International selbstständig und hat ein extrem gutes Album aufgenommen. Das betrifft nichtnur den schönen Projektnamen, sondern auch die weitreichende Musik zwischen Lo-Fi-Songwriting im Sinne von Aber Das Leben Lebt und vielen Spielereien und Experimenten zwischen TV-On-The-Radio-Chören und schrägen Melodien. Irgendwie schwer fassbar, aber doch großartig.
(8/10)
Martin Mühl, The Gap

Das musikalische Kreativitäts- und Gravitationszentrum des aus der Kulturinitiative „Kürbis“ hervorgegangenen Labels ist der Sänger und Instrumentalist Ernst Tiefenthaler. Neben den Bands Bell Etage und Hotel Prestige, deren Kopf und Stimme er ist, hat er nun unter dem Namen Ernesty International ein Homerecording-Soloalbum vorgelegt, das in seiner ruhigen, fließenden Musikalität zum Besten gehört, was Österreichs Singer/Songwriterszene derzeit zu bieten hat. Schöne Chöre, mit manch kühner Selbstacapellisierung, treffen auf Glockenspiel, Melodica und Ukulele. Auf einigen der elf Songs ist Eloui als Gastsängerin mit dabei.
Wiener Zeitung

 

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